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Bibliographische Detailangaben
Titel:Europäische Ursprünge der Regulierung von Wettbewerb
Eine rechtshistorische interdisziplinäre Suche nach einer europäischen Regulierungstradition am Beispiel der Entwicklung der Eisenbahn in England, Preußen und den USA
Person: Michalczyk, Roman
aut
Hauptverfasser: Michalczyk, Roman (VerfasserIn)
Format: Elektronisch E-Book
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Tübingen Mohr Siebeck 2010
Ausgabe:1. Aufl.
Schriftenreihe:Rechtsordnung und Wirtschaftsgeschichte 1
Schlagwörter:
Medienzugang:https://doi.org/10.1628/978-3-16-160606-9
Zusammenfassung:The European Origins of Competition Regulation. An Interdisciplinary Search for a European Regulatory Tradition from the Perspective of the History of Law as Exemplified by the Development of the Railroads in England, Prussia and the USA
Roman Michalczyk vermittelt neue Erkenntnisse für die allgemeine Regulierungsdiskussion in Europa und den USA. Er verdeutlicht, auf welchen historischen Konstellationen die Entwicklung der Regulierung beruht und welche politischen, wirtschaftlichen und juristischen Faktoren dafür zusammenwirkten, so dass Europa im 19. Jahrhundert auf eine eigene, nicht-us-amerikanische Regulierungstradition zurückblicken kann.
Roman Michalczyk imparts new knowledge on the general discussion on regulation in Europe and the USA. He describes the historical situation which was the basis for the development of the regulation as well as the political, economic and legal factors which interacted to enable Europe to look back on its own, non-American regulatory tradition which already existed in the 19th century.
Die Regulierung natürlicher Monopole ist ein hochaktuelles, innovatives und weltweit diskutiertes Themenfeld. Vor diesem Hintergrund mag es überraschend erscheinen, dass Roman Michalczyk die historischen Wurzeln der Regulierung bis hin zur Zeit vor mehr als 150 Jahren erforscht. Die Ergebnisse und Analysen dieses Werkes belegen jedoch die Ergiebigkeit dieser Aufgabenstellung. Um seine These eines genuin europäischen Regulierungskonzepts zu begründen, wählt der Autor einen interdisziplinären, rechtsvergleichenden Ansatz. Durch einen Vergleich der englischen, preußischen und US-amerikanischen Eisenbahnentwicklung im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert weist er nach, dass Strukturen und Konzepte von Regulierung bereits im Europa des 19. Jahrhunderts existierten und von den US-Amerikanern Ende des 19. Jahrhunderts teilweise übernommen und weiterentwickelt wurden.
Beschreibung:PublicationDate: 20210517
Umfang:1 Online-Ressource (XIV, 302 Seiten)
ISBN:9783161606069